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Hawaii-Diashow mit über 90 Bilder
Nach vielen Urlaubszielen entschlossen wir uns "die" Trauminsel in der Südsee zu besuchen. Ein langer Flug mit der Swissair über Zürich nach Los Angeles und danach mit einem Inlandsflug (immerhin 6 Stunden) der Delta-Airlines nach Honolulu. Insgesamt waren wir über 24 Stunden unterwegs.
Am Flughafen angelangt kümmerten wir uns einmal um ein Quartier, das schnell am Strand von Waikiki gefunden wurde. Generell war diese Art Unterkünfte zu suchen einfach, da auf allen (weiteren) Flughäfen genügend Prospektmaterial aufliegt. Quartiere gibt es genug, jedoch muss man sich auf höhere Preise (ab $100,- je Zimmer) einstellen.
Mietautos gibt es, natürlich, jede Menge. Die Preise sind auch hier wesentlich teurer als am Festland. Mangels öffentlichen Verkehrsmittel (Ausnahme Honolulu) würde ich jedem empfehlen sich am Flughafen jeweils gleich ein Mietauto zu nehmen. Wir hatten uns z. Teil darauf verlassen, mit Öffis zu fahren, was sich leider als sehr schwierig gestaltete. Auf Kauai zum Beispiel gibt es einen Busverkehr, der allerdings nur 4mal am Tag verkehrt, nicht jedoch am Weekend. Und größere Teile, wie Boogie-Board, nicht mitnimmt.
Wir blieben zunächst auf der Insel Oahu. Ein Quartier am
weltberühmten Waikikistrand war nicht schwer zu bekommen. Im Prinzip ist ein
Strand wie Waikiki nicht gerade das, was wir suchen, aber dieses Szenario mit
den Tausenden Japanern, Wolkenkratzern direkt am Strand und davor ein herrliches
Surfparadies muss man erlebt haben.
80 % aller Touristen (80 % aller Touristen sind auch Japaner) verlassen die Hauptinsel Oahu nie. Wir besuchten die Sehenswürdigkeiten Honolulus, an erster Stelle natürlich Pearl Harbour, den Aloha Tower, China Town und einige andere Gebäude, die als sehenswert gelten. Allgemein sind diese Sehenswürdigkeiten schnell besichtigt. Neben Strand und den Besichtigungen bietet Honolulu noch jede Menge Shopping Centers an, an erster Stelle das Ala Moana Shopping Center. Kaum ein Japaner der sich nicht mit den westlichen Designerartikeln hier eindeckt. Die zweite Lieblingsbeschäftigung der Japaner auf Hawaii ist wohl heiraten. Jährlich kommen 17.000 Brautpaare aus Japan, um sich hier zu trauen.

Diamond Head
Am östlichen Rand von Waikiki erhebt sich der Diamond Head, ein erloschener Krater, der sich majestätisch und markant 225m über die Beach erhebt. Man kann ihn auch besteigen, was wir auch getan hatten. Der Weg führt vom Kraterinneren auf einen gut ausgebauten Weg durch 2 Tunnels, eine Treppe mit 99 Stufen müssen überwunden werden und dann steht man am Kraterrand. Es befindet sich hier ein Geschützstand aus dem 2ten Weltkrieg, das nunmehr als Aussichtsplattform dient. Wasser sollte man mitnehmen, da es doch sehr heiß sein kann. Oben angelangt, genossen wir einen wunderschönen Blick über Waikiki und Honolulu.
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Waikiki |
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Gerlinde |
Zum Schnorcheln sind wir zur Hanauma Bay, einem versunkenen Krater, gefahren.
Fische in allen
bunten Farben kamen sehr nah an den Strand und auch Gerlinde, der tiefes Wasser
unbehaglich ist, hatte große Freude am Schnorcheln. Dies ist auch eines der
wenigen Ziele, das von Waikiki aus mit dem Bus einfach zu erreichen ist.
Den Rest der Insel besuchten wir mit einem Mietwagen, wobei wir über Kailua nach den Norden, zur North Shore fuhren, vorbei an zahlreichen Stränden, dem "Valley of the Temples" und auch dem "Chinaman Hat".
Im Norden legten wir an der wunderschönen Sunset Beach eine Rast ein. Da sich die wenigsten Touristen außerhalb von Honolulu/Waikiki bewegen, sind auf den anderen Küstengebieten die Strände fast menschenleer. Danach ging es nach Wailua, wo Filmaufnahmen zur Fernsehserie "Baywatch Hawaii", von/mit David Hasselhof gerade gedreht wurden.
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| Gerlinde am Northshore | Baywatch am Northshore |
| Danach ging es zur berühmten und größten Ananasfabrik, der Dole Cannery. |
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Auch die berühmte Kodak Hula Show durfte nicht fehlen!
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Mittels der Aloha Airlines flogen wir zur nördlichsten der Hawaii Inseln, Kauai. Dies ist auf jedenfall die schönste aller Inseln. Obwohl auf dieser Insel der regenreichste Ort der Erde ist, genießt man diese Insel einfach. In den Bergen, die bis zum Meer abfallen, ist vieles Naturbelassen. Alles scheint hier voller Moos zu sein.

Wetterspiele
Der Waimea
Canyon, der auch der Grand Canyon des Pazifiks genannt
wird, beeindruckt mit seinen Schichten, wie sein berühmter Namensvetter am
Festland.
Einige Aussichtspunkte bieten nette Rastmöglichkeiten. Am Ende der Strasse sieht man bereits die berühmte Napalicoast, die wir noch später besuchen werden.
Ein kleiner Spaziergang sollte auf jeden Fall "drinnen" sein. Man geht alleine durch den Wald, immer wieder den Blick auf die Küste gerichtet - so beeindruckend ist dies gewesen!
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eine kleine Wanderung mit traumhafter Aussicht auf die Napalicoast |
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Bei Polihale ist ein kilometerlanger Sandstrand mit Sanddünen, die einzigartig auf Hawaii sind und daher unter Naturschutz stehen.

Dünenstrand
Im Norden sind die schöneren Stände und die liebliche Stadt Hanalai. Ein sehr nette Stadt, die zum Verweilen einlädt. Hier muss man ein typisches "Hawaii Shelfed Ice" probieren.
"Shelfed Ice"
Die Kanufahrt am Hanalai River, vorbei an Zuckerrohrfelder, war auch beeindruckend.
Auch ein Besuch beim 1913 gebauten Leuchtturm, dem größtem auf Hawaii, sollte man bei Kilauea einplanen.

Leuchtturm bei Kilauea
Eine kleine Wanderung (ca. 1 Std.) vom Ende der Inselstrasse bei Haena brachte uns zu einem romantischen Fleck. Eine kleine Bucht, Sandstrand, Berge ringsum und ein kleiner Fluss der hier sich in das Meer schlängelt - Herrlich. kein Wunder, wir befinden uns nun auch schon an der berühmten Napali-Coast, wo wir am Vortag mittels einer Katamarantour vorbeisegelten. Es ist kein Zufall, dass diese Landschaft für viele Filmaufnahmen als Kulisse diente. Filme wie "Jurrasicpark", "6 Tage 7 Nächte" und viele mehr wurden hier gedreht.
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herrlicher Blick bei der Wanderung |
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Flussmündung |
Mittels einer Katamarantour umsegelten wir die berühmte Napalicoast. Die Bergrücken ragen hier in das Meer, dazwischen haben sich traumhafte Sandstrände gebildet. Wasserfälle stürzen in das Meer und erzeugen sehr schöne Farbenspiele.

An der Südküste, bei Poipu kommen immer wieder Robben an Land und legen eine Rast am Strand ein.
| In der Nähe von Poipu ist auch das "Spouting Horn" zu sehen. | ![]() |
Die letzte Insel unseres Urlaubs war Hawaii, oder auch Big Island genannt. Dies ist die südlichste und zugleich auch die größte Insel.

Anflug auf "Big Island"
Zu erst waren wir in Hilo, der eher unspektakulären Hauptstadt von "Big Island", und danach verweilten wir im Touristenzentrum Kailua-Kona, dem Startort des "Ironman". Gleich vorweg, in beiden Orten kann man kaum baden gehen. Da muss man schon in den Norden von Kailua-Kona fahren oder ganz in den Süden der Insel.
Im Süden sind die "farbigen" Strände. Ein schwarzer Strand bei Honuapo, wo man mit den Schildkröten schwimmen kann, und ein grüner in der Nähe des südlichsten Punktes der USA, bei Ka Lae Cape.
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| Schildkröte bei Honuapo |
Interessant sind die Petroglyphen, die Steinzeichnungen der Urbevölkerung Hawaii's, von "Puukohola Heiau", nördlich von Kailua-Kona.

Petroglyphs
Die Tempelanlage "Puuhonua o Honaunau" liegt nicht nur malerisch am Strand, sondern war auch die bedeutendste heilige Stätte der Hawaiianer.
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| Götterfiguren | Strand von Puuhonua o Honaunau |
Ein sehr kuriose Kirche ist die St. Benedict's Church bei Puuhonua o Honaunau. Diese kleine Holzkirche wurde innen perspektivisch bemalt, um sie größer wirken zu lassen.

Painted Church
Big Island steht vor allem für eines - Vulkane. Der Kilauea ist noch immer aktiv und verändert auch ständig die Insel. Den Nationalpark besuchten wir mit einem Führer, Roger aus der Schweiz. An verschiedenen Stellen erkennt man die Urgewalten die noch immer hier herrschen und erst recht bei einem Ausbruch herrschen müssen. Am Kraterrand dampft es, Schwefelgeruch ist allgegenwärtig. Am Rande der Caldera, dem "Deckel" des Vulkans, ist eine heilige Stätte der Ureinwohner, wo noch immer Opfergaben gebracht werden. Das große Erlebnis war allerdings die flüssige Lava, die wir in den Nachtstunden unter erkalteter Lava fließen sahen.
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| Gerlinde bei einer Lava Öffnung | fließendes Gestein |
Literaturhinweis: Lonely Planet: Hawaii
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